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Germany

07 Dezember 1970

7. Dezember: Willy Brandts „Kniefall von Warschau“

Mit einer Geste sorgt Willy Brandt für eine neue Wahrnehmung Deutschlands in der Welt. Spontan kniet der Bundeskanzler vor dem Ehrenmal für die Toten des Warschauer Ghettos nieder und gedenkt so demonstrativ der deutschen Verbrechen in Polen. Konservative Kreise in Deutschland üben Kritik, während Brandt nicht nur durch den „Kniefall von Warschau“ zum Vorbild einer ganzen sozialliberal geprägten Generation wird. Der Ort des Kniefalls heißt heute Skwer Willy‘ego Brandta (Willy-Brandt-Platz).

28 Oktober 1969

28. Oktober: Bundeskanzler Willy Brandt führt die erste sozialliberale Koalition an

17 Oktober 1977

Nacht vom 17. auf den 18. Oktober: Selbstmord der RAF-Terroristen Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe im Gefängnis von Stuttgart-Stammheim